Begleiteter Umgang

Immer mehr Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern.
Das bedeutet für die Kinder Verunsicherung, Angst und Einsamkeit. Sie erweckt Schuldgefühle, erzeugt einen Loyalitätskonflikt und das Gefühl,
abgelehnt zu werden. Die meisten von Ihnen können nur schwer verstehen, dass sich ihre Eltern trennen.

Gerade in dieser Zeit benötigen Kinder mehr Sicherheit und Zuwendung.
Kinder können die veränderte Situation eher verarbeiten, wenn sie trotz der elterlichen Trennung eine tragfähige Beziehung zu beiden Elternteilen pflegen können.
Doch das ist nicht immer problemlos, denn…
… die Absprachen der Eltern sind aus den unterschiedlichsten Gründen erschwert oder
… es kann Vorbehalte gegen regelmäßige Treffen mit dem getrennt lebenden Elternteil geben.

Tätig wird der Kinderschutzbund auf Bitten des Familiengerichts oder des Jugendamtes in den Fällen, in denen das Besuchsrecht eines Kindes von Eltern allein in dieser schwierigen Situation nicht umgesetzt werden kann.

Begleitete Umgangskontakte sind eine Chance:

  • Sie geben dem Kind das Gefühl, dass die Erwachsenen die Elternschaft trotz aller belastenden Probleme ernst nehmen.
  • Das Kind kann das Zusammensein mit dem getrennt lebenden Elternteil in einer entspannten und förderlichen Atmosphäre erleben.
  • Verlässliche Absprachen und genau eingehaltene Besuchstage vermitteln dem Kind Sicherheit und Vertrauen.
  • Die Erwachsenen können gemeinsam überlegen, wie sie die Elternschaft in Zukunft gestalten wollen.