Deutscher Kinderschutzbund,
OV Recklinghausen e.V.
Wildermannstr. 51 - 53
45659 Recklinghausen

Tel.: 02361 / 10 94 94
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Presse

„RZ“ vom 07.06.2019
Apotheke macht sich für Kinder stark

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Die Malaktion der Bären-Apotheke an der Münsterstraße war ein Erfolg. 138 Kinder machten mit. Ein Euro kam pro Bogen zusammen. Inhaberin Cornelia Wolf Thewes rundete die Summe auf 500 Euro auf. Apothekerin Helga Kroll (M.) übergab das Geld Marie-Christin Oneschkow und Hans-Günter Sorger vom Kinderschutzbund.
(Foto: U. Geburek)
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„RZ  vom 23.05.2019
70 Jahre Grundgesetz
Schutzbund: Ohne Kinderrechte nicht in bester Verfassung.
Recklinghausen. Zum 70. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes fordert der Kinderschutzbund Recklinghausen, dass die Kinderrechte in vollem Umfang in die Verfassung aufgenommen werden – mit sämtlichen Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten sowie dem Vorrang des Kindeswohls.
„Indem wir die Kinderrechte im Grundgesetz festschreiben, stärken wir die Rechtsposition von Kindern und Jugendlichen“, erklärt Hans-Günter Sorger, Vorsitzender des Recklinghäuser Kinderschutzbundes. „Politik und Verwaltung müssten dann bei allen Entscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, prüfen, ob deren Interessen ausreichend berücksichtigt wurden und ihre Rechte gewahrt sind.“
Eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern will im Herbst einen Vorschlag vorlegen, wie Kinderrechte im Grundgesetz verankert werden sollen. Der Kinderschutzbund hat gemeinsam mit anderen im Aktionsbündnis Kinderrechte ins Grundgesetz einen Formulierungsvorschlag vorgelegt.
„Wenn Kinder und ihre Rechte fehlen, dann kommen Kinder lediglich als Rechtsobjekte und nicht als Rechtssubjekte in der Verfassung vor. Wenn die Verfassung die Seele unserer Demokratie ist, dann ist diese Seele ohne die Rechte der Kinder nicht komplett“, sagt Marie-Christin Oneschkow, pädagogische Leitung in Recklinghausen.
Der Kinderschutzbund hat es sich zum Ziel gesetzt, mit vielfältigen Aktionen die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen stärker bekanntzumachen und zu fördern. Der Verband spricht sich deshalb auch für eine Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre aus.
Im Rahmen des Kinderrechteaktionsjahres 2019 in Recklinghausen organisiert der Koordinationskreis, bestehend aus dem Kinderschutzbund, dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt und Unicef, außerdem Aktionen zu den Kinderrechten. Zahlreiche Träger und Institutionen haben sich schon mit eigenen Aktionen beteiligt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich mit eigenen Ideen einzubringen.
www.re-fuer-kinder.de

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„RZ“ vom 21.05.2019
Artikel RZ 2019
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„RZ“ vom 10.04.2019

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„RZ“ vom 30.03.2019

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 Aktion von Kinderschutzbund und KiJuPa zum Thema Kinderrechte, 280319

Kinder schreiben über Rechte
Kinderrechte (1): das Recht auf Gleichheit
Recklinghausen. Am 20. November 1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Fast alle Mitgliedsstaaten der haben diese unterzeichnet und sich so verpflichtet, die Kinderrechte in ihre Gesetzgebung aufzunehmen.
In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention ihr 30-jähriges Bestehen. Die Arbeitsgemeinschaft Kinderrechte des Kinder- und Jugendparlaments stellt von heute an jeden Monat in dieser Zeitung eines der zehn Kinderrechte vor. Den Auftakt macht das Recht auf Gleichheit:
Wir sitzen uns in der AG Kinderrechte des Kinder- und Jugendparlaments am Tisch gegenüber und überlegen: Gleichheit – was heißt das eigentlich? Wenn Ben ein neues Fahrrad bekommt, bekommen Allesandro und Leonie auch eins? Oder steckt mehr dahinter?
Im Artikel 2 der UN-Kinderrechtskonvention heißt es, dass die Kinderrechte geachtet werden müssen, ohne jede Diskriminierung unabhängig von der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft, des Vermögens, einer Behinderung, der Geburt oder des sonstigen Status des Kindes, seiner Eltern oder seines Vormunds. Beim Lesen wird uns schnell klar, beim Recht auf Gleichheit aller Kinder geht es um mehr.
Marie-Christin Oneschkow vom Kinderschutzbund erklärt uns, dass das Recht auf Gleichheit bedeutet, dass alle Kinder die gleichen Rechte haben und keines benachteiligt werden darf - die gesamte UN-Kinderrechtskonvention basiert auf diesem Grundgedanken. Das heißt zum Beispiel auch, dass Leonie als Mädchen genauso ein Recht auf ein neues Fahrrad hat wie Alessandro und Ben. Wir lernen, dieser Anspruch gilt für alle Kinder, egal ob Mädchen oder Junge, egal woher man kommt oder an was man glaubt oder welche Sprache man spricht. Es ist auch egal, wer meine Eltern sind oder wie ich aussehe. Alle Kinder sind gleich.
Dass alle Menschen gleich sind, steht in Deutschland auch im Grundgesetz – trotzdem zeigt sich in unserer Gesellschaft, dass es immer noch viele Unterschiede gibt – sei es in der Bezahlung von Mann und Frau oder in Bezug auf die Barrierefreiheit von Schulen und öffentlichen Gebäuden. Für Kinder bedeutet dies, dass beispielsweise ihre Bildungschancen und Lebensgestaltung noch immer von dem Einkommen der Eltern abhängig sind. Dies zeigt auch der Bildungs- und Gesundheitsbericht des Kreises Recklinghausen für die einzelnen Stadtteile. Armut und Migration sind die Faktoren, die bei Kindern und Jugendlichen zur Benachteiligung im Bereich Bildung und sozialer Teilhabe führen.
Wir kommen in unserer Sitzung zu dem Schluss, dass es noch viel zu tun gibt, bis das Recht auf Gleichheit für alle Kinder gelten kann, Deutschland aber auf einem guten Weg ist, wenn sogar politisch diskutiert wird, ob die Kinderrechte ins Grundgesetz kommen. In anderen Ländern ist es Kindern zum Beispiel noch nicht einmal möglich, regelmäßig in die Schule zu gehen, weil sie arbeiten müssen.
Nichtsdestotrotz liegt es an jedem Land selbst, wie es die UN-Kinderrechtskonvention umsetzt – wir als AG wünschen uns, dass in Recklinghausen die Kinderrechte bekannter werden und mehr in den Alltag der Kinder der Stadt aufgenommen werden und werden uns dafür das ganze Jahr über mit den Rechten beschäftigen.
 
Wer eine Meinung zum Recht auf Gleichheit hat, kann schreiben an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wer bei der Kinderrechte AG mitmachen möchte: Die Termine stehen auf www.kijupare.de oder auf
www.re-fuer-kinder.de

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„RZ“ vom 16.02.2019

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Starkes Team: Marie-Christin Oneschkow, Volker Hülsmann, Tanja Alshut, Susanne Schildknecht, Maja Wolt, Christoph Tesche, Hans-Günter Sorger und Georg Möllers

Eine Stadt macht sich stark
Die Kinderrechte feiern ihren 30. Geburtstag – und Recklinghausen feiert mit. Zahlreiche Träger planen dazu ein Aktionsjahr, das sie im Rathaus vorstellten.
Recklinghausen. (ck) Ein farbenfrohes Banner strahlt von der Fassade des Jugendamtes: „Kinder haben Rechte!“ steht dort in großer Schrift geschrieben. Eine Aussage, die so einfach und selbstverständlich klingt, wie sie sein sollte. Dennoch werden die Kinderrechte zu häufig missachtet. „Auch bei uns in Deutschland“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.
Das soll sich ändern. Vier engagierte Hauptträger schlossen sich unter diesem Motto zusammen und stellten den Plan für ein buntes Aktionsjahr auf die Beine. Nun sind sie auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und -veranstaltern. Ihr Ziel: Menschen allen Alters für die Kinderrechte sensibilisieren, und diese im Alltag realisieren. Und das nicht nur im Jahr 2019, das Projekt soll nachhaltig Wirkung zeigen. Außerdem soll eine wichtige Frage klar beantwortet werden: Was sind die Kinderrechte überhaupt?
54 Artikel, zusammengefasst zu zehn Grundrechten definieren die Rechte der Kinder. In diesem Jahr feiern sie ihren 30. Geburtstag. Im Jahr 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention.
Heute sind die Kinderrechte leider noch nicht so präsent, wie sie sein sollten. Das wollen die Hauptträger des Aktionsjahres ändern: Der Fachbereich für Kinder, Jugend und Familie, das Kinder- und Jugendparlament, der Deutsche Kinderschutzbund und die UNICEF-Arbeitsgruppe Recklinghausen.
In einem zehnmonatigem Aktionsprogramm wollen sie durch verschiedene Veranstaltungen über die Kinderrechte informieren und gemeinsam mit zahlreichen Mitträgern das 30-jährige Bestehen kräftig feiern. Die Hauptakteure sind dabei – ganz klar – die Kinder. „Unsere Kinderrechte-AG besteht aus Mitgliedern des KiJuPa und trifft sich zwei Mal die Woche“, erklärt Marie-Christin Oneschkow vom Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes.
Maja Wolt und Tanja Alshut vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie stellten im Rathaus die Webseite zum Aktionsjahr vor. Auf ihr werden alle Veranstaltungen des Aktionsjahres zu finden sein. Auf dem Plan steht beispielsweise ein Kinder-Aktions-Sommerfest. Außerdem lässt sich dort alles Wichtige zum Thema Kinderrechte nachlesen. Denn: Nur wer seine Rechte kennt, kann auch für sie eintreten. Bereits zahlreiche Träger und Organisationen bestätigten ihre Beteiligung am Aktionsjahr. Der Kooperationskreis hofft auf die Mitwirkung vieler weiterer Aktiver in der Stadt.
Ein Video zum Thema finden Sie auf
www.cityinfo.tv
Alle Infos zum Aktionsjahr und Anmeldebögen für interessierte Träger unter
www.re-fuer-kinder.de

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„RZ“ vom 22.01.2019

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Tauben für den guten Zweck
Eine Taubenversteigerung zugunsten des Kinderschutzbundes organisierte Züchter Ralf Simon
(RV 08, l.). 45 Tauben von Züchterkollegen kamen bei der Internet-Auktion unter den Hammer. Die Käufer kamen aus ganz Europa. Eine Spende in Höhe von 400 Euro nahm Kinderschutzbund-Vorsitzender Hans-Günter Sorger entgegen.

(Foto: Kleine)